Hypnotherapie

Was bedeutet Hypnose?

Die Hypnose (abgeleitet vom griechischen Gott des Schlafes Hypnos) beschreibt  einen besonderen Bewusstseinszustand, der mit erhöhter Aufmerksamkeit, Klarsicht und zugleich tiefster Entspannung einher geht, der insofern einem intensiven Tagtraum vergleichbar wäre.

Dementsprechend werden Sie in hypnotisiertem Zustand auch nichts tun, was Sie im Wachzustand nicht auch tun würden. Weder die Hypnose noch  Suggestionen können gegen Ihren  Willen oder den Wunsch wirken.

Wie „funktioniert“ Hypnosetherapie?

Wenn unsere „Filterinstanzen“ und die linke Seite unseres Gehirns auf Standby gehen, kann unsere rechte, für Kreativität, Körperfunktionen oder auch Verhaltensmuster zuständige Gehirnhälfte freier agieren.

So können wir uns unverstellt und unvoreingenommen auf neue Gedanken, Inspirationen und Suggestionen einlassen und negative oder schädliche Überzeugungen überprüfen und loslassen.

Wie vollzieht sich Ihre erste Hynpose?

Am Anfang steht stets ein Anamnesegespräch. Hier haben Sie die Möglichkeit, Ihre Probleme und Symptome zu schildern und weitere Fragen zur Therapie zu stellen. Außerdem muss Ihre Suggestibilität überprüft werden.

 

Die verschiedenen Phasen, die Sie im Zuge einer Hypnotherapeutischen Behandlung durchlaufen

  1. Einleitungs- und Entspannungsphase (Hypnose-Induktion)
    In der Einleitungsphase geht es darum, körperlich und geistig zur Ruhe zu kommen und sich zu entspannen.
  2. Vertiefungsphase (Hypnose-Entspannung)
    In dieser Phase wird die Entspannung vertieft und geht allmählich in einen Zustand der vertieften, tranceartige Hypnoseentspannung über.
  3.  Einwirkphase (Hypnose-Suggestion)
    In der Wirkphase befinden Sie sich in einem Zustand höchster Aktivität und unterbewusster Aufmerksamkeit. Jetzt können Sie und Ihr Unterbewusstsein sich von negativen Überzeugungen lösen und sich auf inspirierende Stimuli und Suggestionen einlassen.
  4. Aufweckphase (Hypnose-Aufwachen)
    In dieser Phase werden Bewusstsein und Körper allmählich reaktiviert und aufgeweckt. Im Anschluss an eine Hypnose sind Körper und Geist vollkommen entspannt und zugleich fit.

Anwendungsmöglichkeiten

Die Hypnosetherapie wird bei einer großen Bandbreite von unerwünschten psychischen Zusänden unterstützend eingesetzt.

Ausschlußkriterien

  • geistig behinderte Menschen
  • schwere Herz- und Kreislauferkrankungen
  • Menschen, die gerade vor Kurzem einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall hatten (individuell zu besprechen)
  • Psychosen (Schizophrenie, bipolare Störungen, endogene Depressionen, Borderline-Störungen oder anderen schweren psychischen Erkrankungen; insbesondere, wenn Wahn oder dissoziative Symptome vorliegen)
  • Menschen die Psychopharmaka einnehmen (individuell zu besprechen)
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Thrombose-Patienten
  • Epilepsie
  • Schwangere

Sollten Sie unsicher sein, ob eine Hypnosetherapie für Sie sinnvoll und indiziert erscheint, rufen Sie mich unter 0176 25822257 an. Ich weise darauf hin, dass die Hypnosetherapie keinen Besuch beim Arzt ersetzt, sondern nur unterstützend eingesetzt wird.

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